So fit im Alter
Horst Naussed


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Wird der Mensch als Arbeitskraft nicht mehr gebraucht?

Die Arbeitskraft des Menschen wird immer weniger gefragt. Den Menschen kann man aber nicht ganz abschaffen, da man ihn als Konsumenten und Verbraucher braucht. Damit er die Rolle als Verbraucher spielen kann, braucht er Geld.

In der Industrie würde man am liebsten auf den Menschen verzichten und nur noch Maschinen einsetzen. Die Zeiten, dass eine Firma ihre Mitarbeiter hegen und pflegen musste, weil sie ihr Kapital waren, gehören in vielen Bereichen der Vergangenheit an.

Heute ist der Arbeitsplatz und die Maschine wichtiger als der Facharbeiter. Was nutzt ein gut ausgebildeter Buchhalter, wenn der PC streikt oder der Strom ausfällt? Viel wichtiger ist es, dass die Maschine sich selber checken kann und den Fehler in sich erkennt und meldet. Da ist es nicht wichtig ob der Bediener der Maschine rechnen kann oder nicht.

Man könnte die Entwicklung der Roboter viel schneller weitertreiben, wenn nicht die Arbeiter die Entwicklung hemmen würden. Die neue Generation der Computer kann sich schon selber weiter entwickeln.

Politik und Industrie suchen krampfhaft nach Auswegen.

Verlängerung der Schulzeit war ein Anfang. Frühverrentung hat sich als zu teuer herausgestellt.

Jetzt ist das sogenannte „Gesundheitssystem“ in einer schwierigen Prüfung. Die Idee ist genial für die Pharmaindustrie. Auch die Politik kann hier mit ihrer großen „Verantwortung“ für die Gesundheit glänzen und Punkte sammeln.

Ihnen ist sicher aufgefallen, dass es bei all den Gesundheitsreformen die wir erlebt haben nie um Gesundheit ging. NEIN – es ging nur um die Verteilung von Geld.

Wie bekommen wir von der Solidargemeinschaft möglichst VIEL Geld, dass wir unter denen, welche die meisten der Krankheiten verursachen, so aufteilen, dass Sie unsere Machenschaften nicht aufdecken. Und damit unser geniales System nicht gefährden.

Wenn Menschen chronisch krank gehalten werden stehen sie beim Arbeitsmarkt nicht mehr im Wege. Sie werden von der „Solidargemeinschaft“ finanziert und das Einkommen der Beteiligten ist gesichert. Jetzt geht es darum, den Kreis der Beteiligten zu reduzieren.

Das Schauspiel erleben wir zurzeit. Es nennt sich Gesundheitsreform. Von dem Retter Bayerns eingeläutet und von Ulla Schmidt fortgesetzt. Selbst wenn es uns gelingt, die Schauspieler auszutauschen, das Drehbuch bleibt. Die Marionetten hängen nun mal an den Fäden.

Hier ziehen Pharma und Lebensmittelindustrie an einem Strang. Ungesunde Kost wird als Allheilmittel am Markt angeboten, damit ja keine Krankheiten geheilt werden.

Politik und Lebensmittelindustrie argumentieren mit dem Zusammenbruch der Weltpreise, wenn man an dem System rüttelt.

Was ist das System?

"Die Erde könnte zwölf Mrd. Menschen satt machen und dennoch sterben tagtäglich 24.000 Kinder an Hunger." Der tägliche Massenmord diene dem Profit.

„Allein die Lebensmittel, die von Haushalten in Großbritannien weggeworfen werden, könnten 113 Mio. Menschen auf der Welt satt machen.

30 Prozent aller in Großbritannien verkauften Kartoffel landen im Abfall. Allein der Marktwert der drei wichtigsten Speisefische Großbritanniens, die weggeworfen werden, beträgt rund 80 Mio. Euro. Die 60 Mio. Briten werfen jährlich 484 Mio. Joghurts ungeöffnet in den Müll.


Glauben Sie nicht, dass es in Deutschland anders ist.

Dass Lebensmittel weggeworfen werden, ist erwünscht, denn das Wirtschaftssystem legt es darauf an, viel zu viel zu produzieren und kurze Ablaufdaten zu haben.

Das ganze System entspricht nicht den realen Bedürfnissen Das zeigt auch jene Vorgangsweise, Lebensmittelabfälle im Müllcontainer zu vergiften, damit sie niemand mehr konsumieren kann. Die herrschende Gesetzeslage will Arme und Mittellose kriminalisieren, wenn sie aus den Abfalleimern Nahrungsmittel, die verwendbar sind, entnehmen“.

Der Mensch wird als Konsument und Verbraucher gebraucht. Da spielt es keine Rolle, ob er krank, arbeitslos oder sonst was ist. Die Hauptsache er hat eine Gemeinschaft die für ihn bezahlt.

Die Bänker haben da eine für sich bessere Welt entdeckt. Sie haben neben der realen Welt eine Scheinwelt des Geldes entwickelt.

Wenn heute in der realen Welt Warenwerte von knapp 25 Milliarden $ weltweit gehandelt und verkauft werden, geht es bei den Bänkern täglich um Trillionen in Devisen, Währungen, Aktien wertlose Papiere, ja, alles, was spekulierbar ist.

So ein kleiner „Einbruch“ wie wir den jetzt als „Bankenkrise“ erleben durften, dient nur zum Bangemachen für den „armen“ Sparer, der jetzt durch niedrige Zinsen besser geschröpft werden kann.

Die „Sicherheiten“ müssen wegen des Risikos erhöht werden. So wird die Umverteilung von „Arm“ nach „Reich“ staatlich gefördert.

Glauben Sie es mir, es, gab mal Zeiten, da haben Politiker mit dem Spruch: „Eigentum in Arbeitnehmer Hand“ geworben.

Setzen Sie Ihre Arbeitskraft für sich selber ein und machen Sie sich unabhängig von der Arbeitsplatzsorge.

Sie wollen doch gesund, fit und aktiv bis ins hohe Alter bleiben. vielleicht kann Ihnen da ein Gehirn-Gärtner helfen.




Verantwortlich für diesen Beitrag:
 
    Horst Naussed
    Tiergartenweg 10
    76530 Baden - Baden (Deutschland)
    Tel.: ++49(0) 7221 - 33889
    E-Mail: H.R.Naussed [at] t-online.de