Urin - Trennung schützt Gewässer - "NoMix" - Toiletten sollen Abwasserentsorgung
Urin - Trennung schützt Gewässer - "NoMix" - Toiletten sollen Abwasserentsorgung verbessern.
Damit sich die Lebensqualität verbessert und wir fit und aktiv bis ins hohe Alter bleiben, sollten wir unsere Gewässer schützen.
Kläranlagen könnten stark entlastet werden, wenn der Urin vom restlichen Abwasser getrennt wird. Das ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts der Eidgenössischen Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz (EAWAG), in der das Potenzial der so genannten "NoMix -Technologie" untersucht wurde. In "NoMix" - Toiletten wird Urin separat aufgefangen, sodass es nicht mehr in die Kanalisation eingeleitet wird. Der Einsatz der Technologie könnte vor allem in Ländern mit einem schlecht ausgebauten Abwassersystem einen großen Beitrag zum Gewässerschutz und dem Recycling von Nährstoffen leisten.
Da Phosphor und Stickstoff in hohem Konzentrat durch den Urin ins Wasser gelangen, führt dies zu Überdüngung. Algen und sauerstofffreie Zonen breiten sich aus. Deutlich an der Schwarzfärbung einiger Sand - Strände zu sehen. Kleinstlebewesen, die für die Beseitigung des Abschaums zuständig sind, ersticken.
Weltweit werden derzeit nur etwa sechs Prozent des Stickstoffs aus dem menschlichen Stoffwechsel in Kläranlagen entfernt.
Die "NoMix"- Technologie wäre eine nachhaltige Alternative und Ergänzung zum Auf- und Ausbau von Kläranlagen. Hier könnte Stickstoff und Phosphor gewonnen werden.
Urin ist aber auch ein ganz besonderer Saft, wie uns Carmen Thoma in ihrem lesenswerten Buch beschreibt.
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