So fit im Alter
Horst Naussed


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Tag des Wassers, Weltwassertag am 22. März 2009

1992 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 22. März eines jeden Jahres zum «Tag des Wassers». Der internationale Weltwassertag soll die Öffentlichkeit auf die Probleme im Zusammenhang mit dem Element Wasser aufmerksam machen.

Alle Staaten sind aufgerufen, an diesem Tag einen besonderen Blick auf das Schutzgut «Wasser» zu werfen.

Wasser wird in Zukunft noch knapper werden. Das berichtet die UNESCO in ihrem jüngsten Wasserbericht, mit dem Titel:

"Wasser in einer sich verändernden Welt"

Im Jahr 2030 werden fünf Mrd. Menschen noch immer keine ausreichende Sanitärversorgung besitzen, sofern nicht einschneidende Maßnahmen unternommen werden, warnt der Bericht.

Rund 1,2 Milliarden Menschen schöpfen ihr Trinkwasser jeden Tag aus verschmutzten Quellen.

Jedes Jahr sterben über fünf Millionen Menschen an den Folgen von verunreinigtem Trinkwasser, wie Durchfall oder Cholera.

Alle 8 Sekunden stirbt ein Kind an einer dieser eigentlich heilbaren Krankheiten. In vielen Dörfern in den Entwicklungsländern fehlt selbst das Geld, um eine einfache Trinkwasserversorgung zu bauen.

Im 21. Jahrhundert werden wir zusehends vor dem Problem stehen, eine ausreichende Wasserversorgung der Weltbevölkerung zu gewährleisten. Fehlt diese, drohen kriegerische bzw. gewaltsame Konflikte auszubrechen.

Der Krieg um das Wasser hat leider schon begonnen.

Weltweit wird heute dreimal mehr Trinkwasser, als 1960 gebraucht und die bewässerte Fläche hat sich verdoppelt. Eine der Ursachen dafür ist das anhaltende Bevölkerungswachstum, das 2030 zu einer Weltbevölkerung von knapp zehn Mrd. Menschen führen wird, deren Nahrungsmittelversorgung viel Wasser benötigt.

Eine entscheidende Rolle spielt auch der gewandelte Lebensstil, der in heute noch unterentwickelten Ländern zu einem höheren Fleisch- und Milchkonsum führt.

Fleisch gehört zu den wasserintensivsten Produkten und schlägt sich mit bis zu 16.000 Liter Wasser pro Kilo zu Buche. Da für einen Liter Biodiesel ebenfalls bis zu 4.000 Liter Wasser nötig sind, hat auch der Anstieg alternativer Treibstoffe der letzten Jahre den Wasserverbrauch entscheidend erhöht.

Der Klimawandel verschlimmert die Situation noch. Experten zufolge
beschleunigt die Erderwärmung die globalen Wasserkreisläufe und intensiviert sie.

Wassermangel wirkt sich auch negativ auf die Wasserqualität aus und Extremereignisse wie Flut und Dürre nehmen zu. Die dadurch verursachte Knappheit wird besonders in den Trockenzonen Afrikas große Migrationsströme hervorrufen.

Bei der UNESCO hat man einen Traum, man sagt:

„Erst wenn Entscheidungsträger aus Landwirtschaft, Energie, Handel und Finanzsektor eingebunden sind und Partnerschaften zwischen Regierungen, Privatsektor und Zivilgesellschaft entstehen, könne Wassermanagement wirksam werden“.

Ob der mal Wirklichkeit wird? Ich wage es zu bezweifeln.

Wasser Probleme tauchen auch bei uns auf. Sie erinnern sich an Meldungen wie

Gesundheit: Umwelthormone im Mineralwasser gefunden“, oder

Chemikalien im Wasser machen Männer unfruchtbar“.

Sie wollen doch gesund, fit und aktiv bis ins hohe Alter bleiben. Wasser gehört dazu. Der Mensch besteht zum größten Teil aus Wasser. Deswegen ist gesundes Wasser so lebensnotwendig für uns.

Viele Krankheiten sind auf Wassermangel zurückzuführen. Wenn Sie gesund bleiben wollen, dann informieren Sie sich jetzt über gesundes Wasser. Trinken Sie genug davon.










Verantwortlich für diesen Beitrag:
 
    Horst Naussed
    Tiergartenweg 10
    76530 Baden - Baden (Deutschland)
    Tel.: ++49(0) 7221 - 33889
    E-Mail: H.R.Naussed [at] t-online.de