General Motors und Opel ein Opfer der Elektroautos?
„Opel wird ein Fahrzeug herausbringen, wonach sich die ganze Welt die Finger leckt“, so ein fetter Spruch flimmerte als Geck über die Bildschirme. Mich wunderte die Lachsalve danach. Journalisten sollten es eigentlich besser wissen.
General Motors hat schon im Jahre 1996 so ein Elektroauto auf den Weg gebracht.
Diesem Elektromobil wurde sogar ein Dokumentar-Film gewidmet: "Who Killed The Electric Car?" (Leider nur in englischer Sprache.)
Chris Paine versucht in dem Dokumentarstreifen die Geschichte des Elektroautos bis zu seiner Verschrottung, zu dokumentieren.
GM hatte ein Elektromobil entwickelt, von dem der Oskarpreisträger Tom Hanks sagte: „Damit rette ich Amerika.“ Mel Gibson schwärmte: „Ich fühle mich darin wie Batman.“
Eine volle Batterie reichte bei dem EV-1 für 192 Kilometer. Die Batterie konnte einfach zu Hause an der Steckdose aufgeladen werden. Alles an dem Auto passte.
Leider wurden nur 1134 Modelle davon gebaut. Verkauft wurde keins. Man konnte das Wunderauto nur für 3 Jahre leasen.
Danach war 2003 wegen „angeblich“ zu geringer Nachfrage Schluss mit dem Elektroauto.
Verkäufer, die Besten zuerst, und die Entwickler wurden entlassen. Das Auto eingezogen und wie Chris Paine belegt, verschrottet. 4000 Käufer nicht beliefert.
In Kalifornien war es das Ende eines Traumes.
Umweltfreundliche Elektroautos sollten den Himmel über Kalifornien wieder blau erscheinen lassen.
Ein Machtwort, des so beliebten Präsidenten Georg W. Bush und 1,2 Milliarden Dollar für die Erforschung und Entwicklung von Hydrogen - Fahrzeuge., beendete die vielversprechende Ära des schnittigen Flitzers mit Elektroantrieb.
Bisher kann man nur spekulieren, wer noch hinter dem Verschrotten der zum Teil neuen Fahrzeuge.steckte.
General Motors?
Eher unwahrscheinlich, schließlich hatte man viel Geld und Zeit in die Erforschung und Entwicklung gesteckt. Dabei die eigenen Produkte nicht immer dem Markt angepasst. Warum auch, GM war auf die Zukunft fixiert.
Der kalifornische Staat?
Wohl kaum. Hier war und ist man immer noch bereit etwas für die Umwelt zu tun.
Die amerikanische Bundes-Regierung?
Bestimmt, schließlich führte man grade Krieg um den Ölnachschub für die Zukunft aus dem Nahen-Osten zu sichern.
U N V OR S T E L B A R - plötzlich braucht man das Zeug nicht mehr so dringend. Immerhin hatte Bush seine Heimat Texas, als Ölförderland, im Nacken.
Da sollte man doch lieber weiter FORSCHEN und möglichst nichts Brauchbares finden. So waren für die nächsten Jahre die Gewinne der Ölkonzerne gesichert.
Die Ölkonzerne.
Da können wir auf das Fragezeichen verzichten auch auf jeden Kommentar. Denen wird noch öfter etwas einfallen, um umweltschonende Elektroautos von der Straße fernzuhalten.
Vielleicht so grinsende Journalisten, die das was wirklich etwas bewegt, lächerlich machen wollen.Hat Schröder, bei den Steuerreformplänen eines "gewissen" Professors, ja auch geholfen
Oder war es die schweigende Mehrheit der Konsumenten?
Interessiert Sie die Umwelt und die Zukunft nicht? Immerhin ist die Nachfrage nach Elektroautos vorhanden.
Wurde hier bei GM und damit ja auch bei Opel ein Exempel statuiert? Erstaunlich, dass Ford und Nissan Milliarden Kredite für die noch zu entwickelnden Elektroautos erhalten. General Motors aber außen vor bleibt.
Wir wollen doch gesund, fit und aktiv bis ins hohe Alter bleiben, dazu brauchen wir umweltfreundliche Fahrzeuge.
Bis es soweit ist, können Memon - Auto-Transformer uns gute Dienste leisten.
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