100 Jahre KaDeWe 100 Jahre Edel-Warenhaus "Kaufhaus des Westens" Berlin.
In der letzten März-Woche 1907 durch Kommerzienrat Adolf Jandorf in Konkurrenz zu Karstadt und Wertheim eröffnet, befindet sich das Aushängeschild der Hauptstadt längst in einer Reihe mit anderen führenden Waren-Palästen wie dem Londoner "Harrods" oder der "Galeries Lafayette" in Paris.
Rund 2.000 Mitarbeiter machen Shopping zum Einkaufserlebnis: Das zum Karstadt-Konzern gehörende Edel-Warenhaus "Kaufhaus des Westens" (KaDeWe), im Berliner Stadtteil Schöneberg feiert in diesen Tagen sein offiziell 100-jähriges Bestehen.
60.000 Quadratmeter Verkaufsfläche. 380.000 Artikel auf insgesamt sieben Etagen verbunden mit insgesamt 64 Rolltreppen. Über die 50.000 Kunden pro Tag strömen. Die im Jahre etwa 300 Mio. Euro in die Kassen legen.
Seit 2004 war das "KaDeWe" bei laufendem Betrieb und Gesamtkosten von rund 40 Mio. Euro schrittweise umgestaltet worden. Der Portier mit dem grauen Zylinder hält allerdings am Haupteingang unverändert die Stellung.
Was macht das KaDeWe wirklich aus, was macht es zum Berliner Kaufhaus der Superlative?
Knapp 400 verschiedene Brotsorten, rund 1.300 Käsesorten sowie über 1.000 Wurstspezialitäten warten in der rund 7.000 Quadratmeter großen Schlemmeretage auf Abnehmer. Immerhin 3.400 verschiedene Tropfen, darunter alle 16 deutschen Anbaugebiete, führt die Weinabteilung. Außerdem werden Feinschmecker durch exotisches Obst, Champagner, Austern, Kaviar oder Edelschokolade angelockt. Neben dem Warensortiment setzen die Verantwortlichen auch auf ungewöhnliche Lifestyle-Inszenierungen oder Events in dem Mega-Gebäude.
Präsidenten, Könige, die Kanzlerin und ich, schätzen die Atmosphäre. Für mich ein MUSS bei jedem Berlin Besuch.
Ich hoffe Sie, fit und aktiv auch im hohen Alter, im KaDeWe mal zu treffen. Das Sprachengewirr ist im KaDeWe international.
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Horst Naussed
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